danke dir
2h Job / halbtags / Studium
Re: 2h Job / halbtags / Studium
danke dir
Re: 2h Job / halbtags / Studium
musste gestern zur Notfallbehandlung in die Zahnklinik. Pulsierende Schmerzen in dem Nachbarzahn, den ich hab ziehen lassen. Damals zur Wurzelkanalbehandlung in dem gezogenen Zahn, hat der Arzt 3 mal Betäubungsmittel eingespritzt und es war immer noch extrem empfindlich. Das würde absolut Sinn machen, wenn der Schmerzreiz vom Nachbarzahn kam.
Eigentlich wieder Wurzelkanalbehandlung - kein Angebot zur normalen Wurzelbehandlung sondern nur zur teuren Privatleistung. heute in einer anderen Praxis gewesen (die damals die Zyste rausgenommen haben) - Aussage: sie arbeiten da auch mit einem gewissen Standard (also Mikroskop) - ich meinte dann, es muss doch auch Sachen geben, die die Kasse zahlt - na ja, gucken sie mal nach England, da werden die Zähne gezogen. Meinte ich, dann ziehen wir ihn, ich unterschreibe ihnen das. Dann: sie kann es als normale ohne Mikroskop machen, Zuzahlung auch 300€, bei meiner Hauszahnärztin auch, aber weniger Erfolgsaussichten vllt. 70%. Hab dafür auch schon einen Termin im Oktober. Und müsste man wieder beobachten. ich habe keine Kraft mehr zum beobachten und habe eben nochmal eine Mail geschrieben, mit der Bitte, den Zahn an dem Tag zu ziehen. Feierabend. Da komme ich ihr mit Großbritannien sogar noch entgegen
Mein Großer machte sich gestern gut beim Tierarzt. Darüber freue ich mich und meine beiden Prüfungen hab ich auch bestanden. Wäre nur schön, wenn es besser genießen könnte. Meinen Urlaub hab ich mir anders vorgestellt.
Re: 2h Job / halbtags / Studium
Ich habe immer noch Schmerzen, ich merke es deutlich, v.a. im Kiefer wo der Zahn reingeht. Heute kam schon die Mail. Morgen früh 8 Uhr da sein und etwas Zeit mitbringen. Muss also nicht bis Mitte Oktober warten. Ich muss nur die Nacht überstehen.
Re: 2h Job / halbtags / Studium
heute den Tag im Bett verbracht mit Eis und Kühlakkus.
Die Ärztin meinte heute morgen, sie hat nochmal über meinen Fall geschlafen. Sie denkt nicht, dass es von den Zähnen kommt. Es macht keinen Sinn. Ich meinte, ist mir egal. Seit fast 5 Jahren in Behandlung, fast 2 Jahre postnasaler Drip - da wird einem einiges egal. Zumal ich ja auch Schmerzen hatte und der Zahn jetzt nicht wirklich unauffällig war. Natürlich kann ich keine adhoc Besserung erwarten, wenn sie überhaupt eintritt. Aber der nicht vorhanden Zahn tut nicht mehr weh.
Was soll man auch machen, wenn 2 HNO Ärzte anmerken, bei einer einseitigen Sinusitis ist es meist ein Zahn, und die Zahnärzte und Kieferchirurgen meinen, es sind nicht die Zähne. Da hängt man dann halt da. Dann gehen die Psychoschubladen trotz mehrfach bewiesener Sinusitis auf und on top noch die exorbitanten Wartezeiten. Wahnsinn.
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Winterkind04
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Re: 2h Job / halbtags / Studium
Huhu,
ich, will dich jetzt nicht zum verzweifeln bringen. Und, wenn wirklich der HNO und der Zahnarzt Recht haben? Und, es wirklich beides nicht ist?
Wurde, den alles ausgeschlossen was das machen kann?
Allergien usw? Wenn du wirklich auf was allergisch bist - was die normalen Test nicht abdecken?
Ich musste bei mir auch mein eigener Arzt sein und das war vor 15 Jahre nicht anders. Wenn du nicht dem Lehrbuch entsprichst von deine Einschränkungen hast du ein Problem. Ich hatte Glück und viel selbst recherchiert. Hatte nach 09 Monate eine Diagnose - bei anderen mit der krankheit geht es im schnitt 7 jahre.
Erstmal dir schnelle und gute Genesung!!!
Und, hoffentlich Linderung
ich, will dich jetzt nicht zum verzweifeln bringen. Und, wenn wirklich der HNO und der Zahnarzt Recht haben? Und, es wirklich beides nicht ist?
Wurde, den alles ausgeschlossen was das machen kann?
Allergien usw? Wenn du wirklich auf was allergisch bist - was die normalen Test nicht abdecken?
Ich musste bei mir auch mein eigener Arzt sein und das war vor 15 Jahre nicht anders. Wenn du nicht dem Lehrbuch entsprichst von deine Einschränkungen hast du ein Problem. Ich hatte Glück und viel selbst recherchiert. Hatte nach 09 Monate eine Diagnose - bei anderen mit der krankheit geht es im schnitt 7 jahre.
Erstmal dir schnelle und gute Genesung!!!
Und, hoffentlich Linderung
Re: 2h Job / halbtags / Studium
Moin
,
einseitige Allergie ist eigentlich unwahrscheinlich - aber ChatGPT spukt noch was anderes aus, dass muss ich erstmal recherchieren, ob es das wirklich gibt. Hätte man aber auf den Bildern sehen müssen und bei der OP sind sie ja auch mit der Kamera rein.
Ich werde dann vielleicht auch die Uni Greifwald HNO Abteilung anschreiben, die entwickeln KI gestützte Auswertungen. Vielleicht kann ich meine Bilder mal hinschicken. OpenSource Modelle geben da nicht viel her.
In den letzten Jahren ist es schon schlimmer geworden hier. Ich hab ja z.B. seit Kind Hautprobleme - früher war es kein Problem einen Termin bei einem Hautarzt zu bekommen. Jetzt hatte ich 2 Jahre gesucht und dann aufgegeben. Und ich erinnere mich sehr gut daran, dass wenn ich akut ein Problem hatte nicht ein halbes Jahr auf einen Termin warten musste. Für mich liegt hier vieles im Argen - nicht nur im Gesundheitswesen. Mein Vater hätte ein Jahr auf einen Kardiologentermin warten müssen, der ist dann als Selbstzahler zu einem gegangen. Es wurden ihm Stents gesetzt, er war schon kurzatmig. Das hat kein Schwein interessiert, der wäre verreckt in dem Jahr. Und es gibt unzählige Beispiele mehr.
Nur aufregen bringt nichts, es ändert nichts. Aber aus meiner Sicht kann es ein "weiter so" nicht geben.

einseitige Allergie ist eigentlich unwahrscheinlich - aber ChatGPT spukt noch was anderes aus, dass muss ich erstmal recherchieren, ob es das wirklich gibt. Hätte man aber auf den Bildern sehen müssen und bei der OP sind sie ja auch mit der Kamera rein.
Ich werde dann vielleicht auch die Uni Greifwald HNO Abteilung anschreiben, die entwickeln KI gestützte Auswertungen. Vielleicht kann ich meine Bilder mal hinschicken. OpenSource Modelle geben da nicht viel her.
In den letzten Jahren ist es schon schlimmer geworden hier. Ich hab ja z.B. seit Kind Hautprobleme - früher war es kein Problem einen Termin bei einem Hautarzt zu bekommen. Jetzt hatte ich 2 Jahre gesucht und dann aufgegeben. Und ich erinnere mich sehr gut daran, dass wenn ich akut ein Problem hatte nicht ein halbes Jahr auf einen Termin warten musste. Für mich liegt hier vieles im Argen - nicht nur im Gesundheitswesen. Mein Vater hätte ein Jahr auf einen Kardiologentermin warten müssen, der ist dann als Selbstzahler zu einem gegangen. Es wurden ihm Stents gesetzt, er war schon kurzatmig. Das hat kein Schwein interessiert, der wäre verreckt in dem Jahr. Und es gibt unzählige Beispiele mehr.
Nur aufregen bringt nichts, es ändert nichts. Aber aus meiner Sicht kann es ein "weiter so" nicht geben.
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Winterkind04
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Re: 2h Job / halbtags / Studium
Huhu,
wie geht es dir inzwischen?
Hast, du was schönes vor übers wochenende.
Hier soll ab morgen nochmal schönes wetter kommen.
Zum glück - nach einer woche grau in grau - freu ich mich jetzt richtig drauf
wie geht es dir inzwischen?
Hast, du was schönes vor übers wochenende.
Hier soll ab morgen nochmal schönes wetter kommen.
Zum glück - nach einer woche grau in grau - freu ich mich jetzt richtig drauf
Re: 2h Job / halbtags / Studium
ja, das haben meine Eltern schon gesagt. Die wollen vielleicht nochmal nach Tirol mit Caravan. Hast du Dir was vorgenommen ?
Heute kam mal kurz ein bisschen blauer Himmel und ich war eine ausgiebige Runde spazieren. Es war überraschend mild. Die letzten Tage ging es mir nicht so, dann heute nachmittag eine leichte Verbesserung - eine leichte. Ich weiß nicht, ob ich optimistisch sein soll. Ich war schon so oft optimistisch und dann war es wieder ein Schuss in den Ofen. Kieferknochen tut immer noch weh. Bin schon ganz schön angeschlagen, aber nächste Woche geht Arbeit und Studium wieder los. Mein Urlaub war leider etwas für die Tonne. Ok, das ist fatalistisch, ein paar gute Momente gab es auch. Heute der Spaziergang und die Schnuffis z.B. und gestern auf der Convention hab ich auch etwas mitgenommen. Gab ganz interessante Vorträge.
Was macht der Yoga - Kurs ?
Morgen will ich meine KI Agenten noch fertig programmieren. Das ist alles liegen geblieben die Woche. Aber ich will nichts erzwingen. Dienstag dann noch Fäden ziehen bei der Zahnärztin.
Re: 2h Job / halbtags / Studium
3 Nächte musste ich jetzt nicht aufstehen und spülen. Dennoch hab ich immer noch den postnasalen Drip. ChatGPT meint, ich soll eher in Wochen bis Monate denken, weil das Gewebe solange schon überreizt war. Aber es ist die Angst noch da, wieder nicht die eigentliche Ursache erwischt zu haben. Die Uniklinik Greifswald hat geantwortet. Leider ist deren KI für mein spezifisches Problem ungeeignet. Aber laut Beschreibung wäre ein interdisziplinäres Vorgehen sinnvoll - es spricht sehr für ein lokales Entzündungsgeschehen - ev. mit Fistel, aber sie empfehlen nochmal aktuelles MRT/CT/DVT. Eine Fistel hätte man eigentlich auf den Bildern sehen müssen - aber die Auswertung des DVT hat sowieso sehr zu wünschen übrig gelassen. Ich hab das Vertrauen in das Gesundheitssystem sehr verloren - einfach weil ich zu oft gegen Mauern gelaufen bin und man extrem schwer irgendwo reinkommt. Ich hatte jetzt auch die hiesige Uniklinik nochmal angeschrieben, und obwohl ich dort operiert wurde muss ich den Umweg mit Überweisung von meinem HNO wieder gehen - dort hab ich erst einen Termin im November bekommen. Und so geht wieder ewig Zeit ins Land und bis dann Kontrollbilder gemacht wurden dauert es wieder usw. Aber vielleicht hab ich auch Glück, und es bessert sich alles.
Ich denke ja, es hängt alles zusammen. Die desolate wirtschaftliche Situation (die ich auch in meiner Firma spüre), die Bildungsmisere, das Gesundheitswesen, die Schulden, hohe Staatsquote usw.... für mich alles Punkte, die mich bestärken auf eine Auswanderung hinzuarbeiten. Ob ich am Ende das Ziel erreiche, sei erstmal dahingestellt.
Diese Woche hat ja das Wintersemester wieder begonnen. Interessante Themen, aber der Einstieg fällt mir noch etwas schwer, weil ich schon erschöpft bin und mich zu sehr auf das Schlucken konzentriere. Ich hab mir erstmal ein paar Eiswürfel in den Froster gestellt.
Auf Arbeit ist die Situation insofern angespannt, dass die lange Rezession dieses Jahr so richtig durchschlagen wird. Ich hoffe, dass alles gut geht. Ich bin auf den Job angewiesen, um mein Studium finanzieren zu können.
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Winterkind04
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Re: 2h Job / halbtags / Studium
Huhu,
ist die Uniklink greifswald weit von dir weg?
Ansonsten, kannst ja wenn die dir die Rückmeldung gegeben haben ob sie dir weiterhelfen?
Ich bin auch schon durch die halbe Bundesrepublik gefahren.
MRT und CT könnte ja dein Hausarzt dir Überweisung geben. Ich musste neulich auch ein MRT machen und bin dann in einer neuen Praxis gelandet - die schon mit KI auswerten.
Und, was mir nicht erschliesst warun brauchst du ein Termin beim HNO für eine Überweisung?
Kann er ja eigentlich so ausstellen?
Ich hoffe, du hattest heute trotzdem einen guten Tag!
ist die Uniklink greifswald weit von dir weg?
Ansonsten, kannst ja wenn die dir die Rückmeldung gegeben haben ob sie dir weiterhelfen?
Ich bin auch schon durch die halbe Bundesrepublik gefahren.
MRT und CT könnte ja dein Hausarzt dir Überweisung geben. Ich musste neulich auch ein MRT machen und bin dann in einer neuen Praxis gelandet - die schon mit KI auswerten.
Und, was mir nicht erschliesst warun brauchst du ein Termin beim HNO für eine Überweisung?
Kann er ja eigentlich so ausstellen?
Ich hoffe, du hattest heute trotzdem einen guten Tag!
Re: 2h Job / halbtags / Studium
Huhu Winterkind,
stimmt, ich könnte ihn fragen, ob er mir gleich die Überweisung ausgibt. Er meinte letztes Jahr ja sowieso, dass er mir nicht helfen kann. Und am Ende dann, hat er gleich gewusst, dass es die Zähne sind.
Greifswald ist leider weit weg, und sie meinten auch, dass das eine Geschichte mit längeren Verlaufskontrollen wird, so dass es besser ist, etwas vor Ort zu finden, wie eben die Uniklinik hier. Aber scheinbar sehen hier alle nur ihr Fachgebiet und es ist schwierig interdisziplinär was zu finden.
Da seid ihr ja bei euch in der Praxis richtig fortschrittlich, wenn die schon mit KI auswerten. Mit der Auswertung des DVT im Januar war ich ja sehr unzufrieden.
Ja, vielleicht bin ich auch zu ungeduldig. Aber ich war jetzt zum Schluss wieder an dem Punkt, wo ich sagen musste, ich kann so nicht weiter leben. Deshalb hab ich jetzt einen Sondertermin bei meiner Therapeutin. Ist halt nur schwierig, weil es was Körperliches ist. Aber die Farbe des Sekrets hat sich wieder geändert, was mich verunsichert.
Ich versuche heute mit einem Kurs zu starten, mal sehen wie weit ich komme. Ich denke, die Motivation ist heute ganz gut, das durchzuziehen.
Ansonsten ist es eher trüb draußen.

stimmt, ich könnte ihn fragen, ob er mir gleich die Überweisung ausgibt. Er meinte letztes Jahr ja sowieso, dass er mir nicht helfen kann. Und am Ende dann, hat er gleich gewusst, dass es die Zähne sind.
Greifswald ist leider weit weg, und sie meinten auch, dass das eine Geschichte mit längeren Verlaufskontrollen wird, so dass es besser ist, etwas vor Ort zu finden, wie eben die Uniklinik hier. Aber scheinbar sehen hier alle nur ihr Fachgebiet und es ist schwierig interdisziplinär was zu finden.
Da seid ihr ja bei euch in der Praxis richtig fortschrittlich, wenn die schon mit KI auswerten. Mit der Auswertung des DVT im Januar war ich ja sehr unzufrieden.
Ja, vielleicht bin ich auch zu ungeduldig. Aber ich war jetzt zum Schluss wieder an dem Punkt, wo ich sagen musste, ich kann so nicht weiter leben. Deshalb hab ich jetzt einen Sondertermin bei meiner Therapeutin. Ist halt nur schwierig, weil es was Körperliches ist. Aber die Farbe des Sekrets hat sich wieder geändert, was mich verunsichert.
Ich versuche heute mit einem Kurs zu starten, mal sehen wie weit ich komme. Ich denke, die Motivation ist heute ganz gut, das durchzuziehen.
Ansonsten ist es eher trüb draußen.
Re: 2h Job / halbtags / Studium
Ich hatte wieder ein miserable Nacht und es wird wieder schlimmer. Ich hatte meinen HNO um eine Überweisung gebeten. Mal sehen, ob ich dieses Jahr noch eine Antwort erhalte. Ich bin so fertig, es gefährdet meine Arbeit, mein Studium und mein Leben. Und es interessiert eigentlich auch niemanden. Man kann sagen, man hat das und das - aber wenn man nicht sabbernd oder halb tot in der Ecke liegt, kümmert das eigentlich keinen. Ich kann damit auf Dauer nicht leben.
Re: 2h Job / halbtags / Studium
Hallo Senif,
das liest sich nicht gut, ich drücke die Daumen, dass Du bald weitere Hilfe/Linderung bekommst.
Zum System in D denke ich ähnlich wie Du, allerdings weiß ich nicht, ob es in anderen Ländern bedeutend besser ist, oder
ob es nicht allgemein eher bergab geht momentan dank Umweltzerstörung, Kriegen um Ressourcen, immer mehr Diktaturen u.s.w.
VG
Gunther
das liest sich nicht gut, ich drücke die Daumen, dass Du bald weitere Hilfe/Linderung bekommst.
Zum System in D denke ich ähnlich wie Du, allerdings weiß ich nicht, ob es in anderen Ländern bedeutend besser ist, oder
ob es nicht allgemein eher bergab geht momentan dank Umweltzerstörung, Kriegen um Ressourcen, immer mehr Diktaturen u.s.w.
VG
Gunther
Re: 2h Job / halbtags / Studium
Hallo Gunther,
ich weiß, dass es in Frankreich und England genauso ist. In Dänemark und Schweiz funktioniert es noch ganz gut. Ich bin jetzt fast 5 Jahre wegen der Sache in Behandlung und die meiste Zeit habe ich nur gewartet, die ersten 4 Jahre ist so gut wie gar nichts passiert - scheinbar endloses Warten auf Termine. Ich hatte auch mal eine Klinik in Tschechien angeschrieben, die sich aber gewundert haben, warum ich nicht in D suche. Ich empfinde unser Land mittlerweile als so dysfunktional. Ob das Infrastruktur, Bildung, Gesundheitswesen, Bauwesen ist - aber so ist das wenn man aus moralischer Arroganz heraus meint, eine Wirtschaft an die Wand fahren zu müssen, die eigentlich die Grundlage von allem ist. Gefühlt ist hier keiner mehr in der Lage, den Finger zu ziehen .... und das Schlimme ist, man kann nichts tun. Seit fast 5 Jahren versuche ich mich über Wasser zu halten, mache dieses und jenes im psychischen Bereich, seit 2 Jahren an. der Grenze - aber irgendwann is halt over. Ich weiß nicht, wie ich reagiere, wenn meine Thera am Mittwoch sagt, was ich noch alles machen kann - aus meiner Sicht ist alles ausgeschöpft.
LG Senif
ich weiß, dass es in Frankreich und England genauso ist. In Dänemark und Schweiz funktioniert es noch ganz gut. Ich bin jetzt fast 5 Jahre wegen der Sache in Behandlung und die meiste Zeit habe ich nur gewartet, die ersten 4 Jahre ist so gut wie gar nichts passiert - scheinbar endloses Warten auf Termine. Ich hatte auch mal eine Klinik in Tschechien angeschrieben, die sich aber gewundert haben, warum ich nicht in D suche. Ich empfinde unser Land mittlerweile als so dysfunktional. Ob das Infrastruktur, Bildung, Gesundheitswesen, Bauwesen ist - aber so ist das wenn man aus moralischer Arroganz heraus meint, eine Wirtschaft an die Wand fahren zu müssen, die eigentlich die Grundlage von allem ist. Gefühlt ist hier keiner mehr in der Lage, den Finger zu ziehen .... und das Schlimme ist, man kann nichts tun. Seit fast 5 Jahren versuche ich mich über Wasser zu halten, mache dieses und jenes im psychischen Bereich, seit 2 Jahren an. der Grenze - aber irgendwann is halt over. Ich weiß nicht, wie ich reagiere, wenn meine Thera am Mittwoch sagt, was ich noch alles machen kann - aus meiner Sicht ist alles ausgeschöpft.
LG Senif
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Gartenkobold
- Beiträge: 2281
- Registriert: 9. Jul 2020, 09:26
Re: 2h Job / halbtags / Studium
Hallo Senif,
ich habe auch Schmerzen im Zahn, durch eine Gesichtsmigräne, die sich einseitig in den Ästen des N. trigeminus zeigt (hinter dem Auge, im Oberkiefer/Nase, im Unterkiefer) streng einseitig. Die Attacken gehen über mehrer e Tage und die Migräne wechselt auch die Seite. Links ist es schlimmer, da ich dort eine Füllung habe. Meine Zahnärztin hat das immer auf die Psyche geschoben. Migräne ist aber keine psychische Erkrankung, sondern eine neurologische. Die Diagnose habe ich in einem spezialisiertem Zentrum erhalten. Vorher eben immer Psycho-Schublade bei Zahnärztin, Hausärztin, Gyn (ist hormonabhängig die Migräne). Ich weiß wie es ist, wenn man auf die Psycho-Schiene geschoben wird...In der Bildgebung vom Zahn sieht man schon was (da Füllung) aber das erklärt halt nicht das Ausmaß des Schmerzes. Mir helfen z.B. Triptane (was auch die Migräne bestätigt). Und es ist leider eine chronische Schmerzerkrankung, weil es solange ging und ich früher z.B. sehr häufig invalidiert wurde a la die Pille macht keine Migräne, das sind Spannungskopfschmerzen. Ne eben nicht, Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die den ganzen Körper und die Psyche betrifft. Eine Behandlung wäre viel früher notwendig gewesen um zu verhindern, dass es sich chonifiziert. Nun habe ich den Salat. Jedenfalls würde es nichts bringen in meinem Zahn rumzubohren oder ihn rauszuziehen oder den Nachbarzahn rauszuziehen usw. Der Schmerz geht durch die Behandlung der Migräne und der chonischen Schmerzen weg bzw. wird besser. Also doch psycho-Methoden obwohl es sich um eine neurologische Erkrankung handelt.
Vielleicht hast Du mittlerweile auch chronische Schmerzen, weil das schon zu lange geht und es bringt nichts noch mehr Zähne zu ziehen?
Ich habe manchmal Fälle mit einer chronischen Schmerzstörung im Kiefer/Mund, alle Zähne gezogen obwohl diese nicht die Ursache der Schmerzen waren und nun haben die Leute Schmerzen beim Tragen der Zahnprothese und eigentlich immer beim Essen und das Zähneziehen hat den Leuten gar nichts genützt, außer dass sie jetzt auch noch einen eingefallenes Gesicht haben und undeutlich sprechen. Eine HNO-Kollegin meinte in einer solchen Situation Zähne rausziehen ist das Schlimmste was man machen kann.
Wenn an den Zähnen nichts eindeutiges zu finden ist, würde ich die nicht so einfach hergeben und auch an Ursachen denken, die in der Bildgebung nicht sichtbar sind.
Gute Besserung
LG Gartenkobold
ich habe auch Schmerzen im Zahn, durch eine Gesichtsmigräne, die sich einseitig in den Ästen des N. trigeminus zeigt (hinter dem Auge, im Oberkiefer/Nase, im Unterkiefer) streng einseitig. Die Attacken gehen über mehrer e Tage und die Migräne wechselt auch die Seite. Links ist es schlimmer, da ich dort eine Füllung habe. Meine Zahnärztin hat das immer auf die Psyche geschoben. Migräne ist aber keine psychische Erkrankung, sondern eine neurologische. Die Diagnose habe ich in einem spezialisiertem Zentrum erhalten. Vorher eben immer Psycho-Schublade bei Zahnärztin, Hausärztin, Gyn (ist hormonabhängig die Migräne). Ich weiß wie es ist, wenn man auf die Psycho-Schiene geschoben wird...In der Bildgebung vom Zahn sieht man schon was (da Füllung) aber das erklärt halt nicht das Ausmaß des Schmerzes. Mir helfen z.B. Triptane (was auch die Migräne bestätigt). Und es ist leider eine chronische Schmerzerkrankung, weil es solange ging und ich früher z.B. sehr häufig invalidiert wurde a la die Pille macht keine Migräne, das sind Spannungskopfschmerzen. Ne eben nicht, Migräne ist eine neurologische Erkrankung, die den ganzen Körper und die Psyche betrifft. Eine Behandlung wäre viel früher notwendig gewesen um zu verhindern, dass es sich chonifiziert. Nun habe ich den Salat. Jedenfalls würde es nichts bringen in meinem Zahn rumzubohren oder ihn rauszuziehen oder den Nachbarzahn rauszuziehen usw. Der Schmerz geht durch die Behandlung der Migräne und der chonischen Schmerzen weg bzw. wird besser. Also doch psycho-Methoden obwohl es sich um eine neurologische Erkrankung handelt.
Vielleicht hast Du mittlerweile auch chronische Schmerzen, weil das schon zu lange geht und es bringt nichts noch mehr Zähne zu ziehen?
Ich habe manchmal Fälle mit einer chronischen Schmerzstörung im Kiefer/Mund, alle Zähne gezogen obwohl diese nicht die Ursache der Schmerzen waren und nun haben die Leute Schmerzen beim Tragen der Zahnprothese und eigentlich immer beim Essen und das Zähneziehen hat den Leuten gar nichts genützt, außer dass sie jetzt auch noch einen eingefallenes Gesicht haben und undeutlich sprechen. Eine HNO-Kollegin meinte in einer solchen Situation Zähne rausziehen ist das Schlimmste was man machen kann.
Wenn an den Zähnen nichts eindeutiges zu finden ist, würde ich die nicht so einfach hergeben und auch an Ursachen denken, die in der Bildgebung nicht sichtbar sind.
Gute Besserung
LG Gartenkobold
Re: 2h Job / halbtags / Studium
Hallo Gartenkobold,
danke für die Antwort. Schmerzen sind nicht das Problem - das Hauptproblem ist der massive postnasale Drip durch die einseitige Sinusitis. Ich habe eine Entzündung in der Kieferhöhle, die einfach nicht besser wird. Leider bin ich tatsächlich auch die ersten 4 Jahre nicht ernst genommen worden, und durch dieses ewige Rumgemere hab ich mir aus Verzweiflung den 6er und 7er jetzt ziehen lassen, wobei nach einem halben Jahr auf dem DVT eine Entzündung am 6er erkannt wurde, die Wurzelkanalbehandlung aber nichts gebracht hat und der 7er dann extrem schmerzhaft wurde, nachdem er frei lag. Er war also nicht unauffällig, die Frage ist nur Ursache/Wirkung.
Die Uniklinik Greifswald meinte, es klingt nach einem lokalen Entzündungsgeschehen, dem ich schon gefühlt zustimmen kann (zumal auch die Färbung des Sekrets das untermauert), weil ich auch beim Schlucken merke, dass es bis zum ehemaligen 7er - oder eben in der Gegend - runter zieht und auch die Schleimentwicklung in dieser Gegend statt findet. Es könnte auch eine Fistel sein - also ein Gang zwischen Mundhöhle und Kieferhöhle, was man auf dem damaligen DVT nicht sehen konnte, weil ich eine massiv verdickte Schleimhaut hatte. Aber ich bräuchte einfach mal jemanden, der wirklich gewillt ist, dem auf den Grund zu gehen - ich habe jetzt eine neue MKG gefunden, die auch explizit Entzündungen behandelt - aber Termin erst im Dezember. Mir geht mit den Wartezeiten nur mehr und mehr der Atem aus. Am Ende ist die Hinhaltetaktik und Verbagatellisierungstaktik der Ärzte kostenintensiver, als wenn man Menschen gleich ernst nehmen würde. Die Arbeitgeber beklagen zu Recht die hohe Anzahl der Krankentage in Deutschland, aber irgendwie hat keiner das desolate Gesundheitssystem auf dem Schirm. Ich bin absolut leistungsbereit und scheitere aber an dieser Geschichte - die in ihrer Länge nicht so sein müsste. Da bin ich mir sicher.
Psychisch komm ich mehr und mehr an die Grenzen durch den massiven Schlafmangel aufgrund des postnasalen Drips. Um Einschlafen zu können muss ich das Schluckgefühl aktiv ignorieren, wache aber dann oft nach 2-3h wieder auf, weil ich entweder einen Reiz im Rachen hab oder eben eine Verschleimung, so dass ich erstmal spülen muss. Es ist so unglaublich kräftezehrend und hab das Gefühl, dass ich in dem Gesundheitssystem stecken geblieben bin. Auf Arbeit Pendel ich immer halbtags zwischen Büro und zu Hause, weil ich eben zwischendrin immer Spülen muss. Und dieses ewige Schlucken macht dich verrückt.
Tut mir leid, dass du das auch mitmachen musstest. Trigeminus wäre nur eine Option bei Schmerzen - aber wie gesagt, das ist nicht das Hauptproblem. Das Zähneziehen kam jetzt zustande aus Verzweiflung und ist nach fast 5 Jahren auch nicht wirklich verwunderlich.
Ich wäre ja auch bereit nach Greifswald zu fahren, auch wenn es weit weg ist, aber das wäre nur zur einmaligen oder zweimaligen Diagnostik so möglich und nicht mit fortwährenden Verlaufskontrollen. Aus meiner Sicht ist das System für gesetzlich Versicherte kaputt.
LG Senif
danke für die Antwort. Schmerzen sind nicht das Problem - das Hauptproblem ist der massive postnasale Drip durch die einseitige Sinusitis. Ich habe eine Entzündung in der Kieferhöhle, die einfach nicht besser wird. Leider bin ich tatsächlich auch die ersten 4 Jahre nicht ernst genommen worden, und durch dieses ewige Rumgemere hab ich mir aus Verzweiflung den 6er und 7er jetzt ziehen lassen, wobei nach einem halben Jahr auf dem DVT eine Entzündung am 6er erkannt wurde, die Wurzelkanalbehandlung aber nichts gebracht hat und der 7er dann extrem schmerzhaft wurde, nachdem er frei lag. Er war also nicht unauffällig, die Frage ist nur Ursache/Wirkung.
Die Uniklinik Greifswald meinte, es klingt nach einem lokalen Entzündungsgeschehen, dem ich schon gefühlt zustimmen kann (zumal auch die Färbung des Sekrets das untermauert), weil ich auch beim Schlucken merke, dass es bis zum ehemaligen 7er - oder eben in der Gegend - runter zieht und auch die Schleimentwicklung in dieser Gegend statt findet. Es könnte auch eine Fistel sein - also ein Gang zwischen Mundhöhle und Kieferhöhle, was man auf dem damaligen DVT nicht sehen konnte, weil ich eine massiv verdickte Schleimhaut hatte. Aber ich bräuchte einfach mal jemanden, der wirklich gewillt ist, dem auf den Grund zu gehen - ich habe jetzt eine neue MKG gefunden, die auch explizit Entzündungen behandelt - aber Termin erst im Dezember. Mir geht mit den Wartezeiten nur mehr und mehr der Atem aus. Am Ende ist die Hinhaltetaktik und Verbagatellisierungstaktik der Ärzte kostenintensiver, als wenn man Menschen gleich ernst nehmen würde. Die Arbeitgeber beklagen zu Recht die hohe Anzahl der Krankentage in Deutschland, aber irgendwie hat keiner das desolate Gesundheitssystem auf dem Schirm. Ich bin absolut leistungsbereit und scheitere aber an dieser Geschichte - die in ihrer Länge nicht so sein müsste. Da bin ich mir sicher.
Psychisch komm ich mehr und mehr an die Grenzen durch den massiven Schlafmangel aufgrund des postnasalen Drips. Um Einschlafen zu können muss ich das Schluckgefühl aktiv ignorieren, wache aber dann oft nach 2-3h wieder auf, weil ich entweder einen Reiz im Rachen hab oder eben eine Verschleimung, so dass ich erstmal spülen muss. Es ist so unglaublich kräftezehrend und hab das Gefühl, dass ich in dem Gesundheitssystem stecken geblieben bin. Auf Arbeit Pendel ich immer halbtags zwischen Büro und zu Hause, weil ich eben zwischendrin immer Spülen muss. Und dieses ewige Schlucken macht dich verrückt.
Tut mir leid, dass du das auch mitmachen musstest. Trigeminus wäre nur eine Option bei Schmerzen - aber wie gesagt, das ist nicht das Hauptproblem. Das Zähneziehen kam jetzt zustande aus Verzweiflung und ist nach fast 5 Jahren auch nicht wirklich verwunderlich.
Ich wäre ja auch bereit nach Greifswald zu fahren, auch wenn es weit weg ist, aber das wäre nur zur einmaligen oder zweimaligen Diagnostik so möglich und nicht mit fortwährenden Verlaufskontrollen. Aus meiner Sicht ist das System für gesetzlich Versicherte kaputt.
LG Senif
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Winterkind04
- Beiträge: 533
- Registriert: 27. Sep 2020, 06:52
Re: 2h Job / halbtags / Studium
Huhu,
oh man. Aber wie bereits gesagt zu Ärzten die mir nicht helfen oder wollen - gehe, ich nicht mehr. Reine zeitverschwendung. Für einen Facharzt der sich mit meiner Erkrankung auskennt fahre ich 3 stunden (hin und zurück) alle 6 Monate. Der hilft mir und kennt sich aus. In meiner Heimatstadt habe ich niemand gefunden.
Für eine Op bin ich zum absoluten Spezialist 4 Stunden ein Weg gefahren mit nachkontrolle habe ich den Weg 5 oder 6 mal auf mich genommen.
War mir egal - hätte ich ehrlicherweise früher machen sollen.
Habe was meine Gesundheit angeht soviel Lehrgeld bezahlt - dass, ich mir geschworen habe der Weg ist mir egal.
Kann mich Gartenkobold anschliessen - würde mir auch keinen Zahn ect. mehr ziehen lassen
Hoffentlich hat deine Therapeutin morgen noch ideen wie du besser damit umgehen kannst.
Ich hoffe sonst hat das Studium wieder gut begonnen?
Viele Grüße
oh man. Aber wie bereits gesagt zu Ärzten die mir nicht helfen oder wollen - gehe, ich nicht mehr. Reine zeitverschwendung. Für einen Facharzt der sich mit meiner Erkrankung auskennt fahre ich 3 stunden (hin und zurück) alle 6 Monate. Der hilft mir und kennt sich aus. In meiner Heimatstadt habe ich niemand gefunden.
Für eine Op bin ich zum absoluten Spezialist 4 Stunden ein Weg gefahren mit nachkontrolle habe ich den Weg 5 oder 6 mal auf mich genommen.
War mir egal - hätte ich ehrlicherweise früher machen sollen.
Habe was meine Gesundheit angeht soviel Lehrgeld bezahlt - dass, ich mir geschworen habe der Weg ist mir egal.
Kann mich Gartenkobold anschliessen - würde mir auch keinen Zahn ect. mehr ziehen lassen
Hoffentlich hat deine Therapeutin morgen noch ideen wie du besser damit umgehen kannst.
Ich hoffe sonst hat das Studium wieder gut begonnen?
Viele Grüße
Re: 2h Job / halbtags / Studium
Huhu Winterkind,
ja, Uniklinik Greifswald meinte, ich soll mir vor Ort was suchen. Ich hätte wohl schreiben sollen, was hier los ist
, damit besser klar wird, warum ich schon sonst wo angefragt habe, sogar im Ausland.
Morgen werden meine Medikamente umgestellt. Vom Trimipramin auf Trazodon. Trimipramin war ja bei mir nie schlaffördernd, auch wenn es sedierend sein soll. Mir hat es nur explizit gegen die damalige schlimme Unruhe geholfen. Die hab ich jetzt so nicht mehr, deshalb auch der Wechsel jetzt auf Trazodon, um vielleicht am Schlaf was zu drehen, auch wenn es die Ursache erstmal nicht beseitigt. Vielleicht muss ich mit der Entzündung auch noch warten - 14 Tage ist die Extraktion her und durch die Dauerreizung über Jahre dauert es vielleicht auch - zumindest sagt das auch ChatGPT. Mir geht nur die Puste aus.
Derweil bekomme ich auch in der Firma mit, dass die Rezession dieses Jahr voll durchschlagen wird. Ich hab irgendwie das Gefühl, hier funktioniert gar nichts mehr. Aber das muss wohl das grüne Wirtschaftswunder sein
Und wenn der Herr Lauterbach dann erzählt, bei der Verteidigung der ePA, dass Frau Sowieso beim Neurologen ist, und keine Daten da sind und dann kommt: und der nächste Termin ist erst in einem Jahr. Da weißt du nicht mehr, ob du lachen oder heulen sollst. Die Satiriker werden wohl auch bald arbeitslos

ja, Uniklinik Greifswald meinte, ich soll mir vor Ort was suchen. Ich hätte wohl schreiben sollen, was hier los ist
Morgen werden meine Medikamente umgestellt. Vom Trimipramin auf Trazodon. Trimipramin war ja bei mir nie schlaffördernd, auch wenn es sedierend sein soll. Mir hat es nur explizit gegen die damalige schlimme Unruhe geholfen. Die hab ich jetzt so nicht mehr, deshalb auch der Wechsel jetzt auf Trazodon, um vielleicht am Schlaf was zu drehen, auch wenn es die Ursache erstmal nicht beseitigt. Vielleicht muss ich mit der Entzündung auch noch warten - 14 Tage ist die Extraktion her und durch die Dauerreizung über Jahre dauert es vielleicht auch - zumindest sagt das auch ChatGPT. Mir geht nur die Puste aus.
Derweil bekomme ich auch in der Firma mit, dass die Rezession dieses Jahr voll durchschlagen wird. Ich hab irgendwie das Gefühl, hier funktioniert gar nichts mehr. Aber das muss wohl das grüne Wirtschaftswunder sein
Re: 2h Job / halbtags / Studium
Hallo Senif,
ich habe Deine Leidensgeschichte mit HNO/MKG etwas nachverfolgt, da ich diese Beschwerden kenne. Zufällig habe ich auch gelesen, dass Du als AD Escitalopram nimmst / genommen hast (?) Sinusitis ist jedenfalls als häufige Nebenwirkung aufgeführt. Ich komme darauf, weil ich immer stärker werdenden Tinnitus habe , wird als Nebenwirkung bei Einnahme von Sertralin angegeben, das ich (noch) nehme. Ich möchte ja nicht in Abrede stellen, dass wurzelentzündete Zähne sich auf die Nebenhöhlen auswirken; habe dies auch schon von Leuten gehört, die dachten, sie hätten eine Sinusitis und dabei lag es an einem Zahn.... ich meine nur, wenn man gleichzeitig ein AD mit dieser möglichen Nebenwirkung nimmt , verstärkt es die Sinusitis vielleicht noch zusätzlich... Hatte früher auch nur ab und an mal Ohrengeräusche bei Stress. Jetzt ist es ein Dauerfrequenzrauschen geworden. Wenn Deine Extraktion erst 2 Wochen her ist, dauert es bestimmt mind. 3 Monate, bis der Kiefer, wo die Zähne saßen, verheilt ist. Ich wünsche Dir auf jeden Fall gute Besserung
LG Helen_67
ich habe Deine Leidensgeschichte mit HNO/MKG etwas nachverfolgt, da ich diese Beschwerden kenne. Zufällig habe ich auch gelesen, dass Du als AD Escitalopram nimmst / genommen hast (?) Sinusitis ist jedenfalls als häufige Nebenwirkung aufgeführt. Ich komme darauf, weil ich immer stärker werdenden Tinnitus habe , wird als Nebenwirkung bei Einnahme von Sertralin angegeben, das ich (noch) nehme. Ich möchte ja nicht in Abrede stellen, dass wurzelentzündete Zähne sich auf die Nebenhöhlen auswirken; habe dies auch schon von Leuten gehört, die dachten, sie hätten eine Sinusitis und dabei lag es an einem Zahn.... ich meine nur, wenn man gleichzeitig ein AD mit dieser möglichen Nebenwirkung nimmt , verstärkt es die Sinusitis vielleicht noch zusätzlich... Hatte früher auch nur ab und an mal Ohrengeräusche bei Stress. Jetzt ist es ein Dauerfrequenzrauschen geworden. Wenn Deine Extraktion erst 2 Wochen her ist, dauert es bestimmt mind. 3 Monate, bis der Kiefer, wo die Zähne saßen, verheilt ist. Ich wünsche Dir auf jeden Fall gute Besserung
LG Helen_67
Re: 2h Job / halbtags / Studium
Hallo Helen,
danke für den Tipp. Das wusste ich nicht, dass es eine Nebenwirkung ist. Das Ding ist aber, dass die Sinusitis nur einseitig ist. Und ich merke es mittlerweile auch in der Stirnhöhle und es fühlt sich an, als wäre es schon im Knochen. Na ja, interessiert eh keinen. Ich hab so viel Kraft hier rein gegeben, und am Ende war es sinnlos. Escitalopram ist nur 2,5 mg - das ist von der Dosis her eigentlich fast nichts mehr.
Danke für die Besserungswünsche.
LG Senif
danke für den Tipp. Das wusste ich nicht, dass es eine Nebenwirkung ist. Das Ding ist aber, dass die Sinusitis nur einseitig ist. Und ich merke es mittlerweile auch in der Stirnhöhle und es fühlt sich an, als wäre es schon im Knochen. Na ja, interessiert eh keinen. Ich hab so viel Kraft hier rein gegeben, und am Ende war es sinnlos. Escitalopram ist nur 2,5 mg - das ist von der Dosis her eigentlich fast nichts mehr.
Danke für die Besserungswünsche.
LG Senif
Re: 2h Job / halbtags / Studium
Guten Morgen,
@Helen ja, ChatGPT sagt auch was von 3 Monaten.
Ich hatte letzte Nacht das Trazodon (ohne Zopiclon, weil da was schief gelaufen war) - und ich hatte eine weitere richtig schlechte Nacht und heute einen Karenztag genommen, weil auch meine Wahrnehmung echt komisch ist. Viele Patienten hatten berichtet, dass sie das Trazodon genommen haben und sich kurze Zeit später hinlegen mussten. Das ist leider bei mir nicht der Fall. Da ich schon so viele sedierende Medikamente ausprobiert habe, denke ich manchmal, dass mit meinem Körper was nicht stimmt. Es hilft quasi nur Zopiclon. Biochemisch liefert ChatGPT natürlich eine Erklärung
- ob die so stimmt, muss ich mit der Ärztin abklären. Bei vielen Medikamenten brauche ich auch Höchstdosen, dass überhaupt eine Wirkung eintritt. Na ja, mal schauen was da als Erklärung am Ende raus kommt und ob überhaupt.
LG Senif
@Helen ja, ChatGPT sagt auch was von 3 Monaten.
Ich hatte letzte Nacht das Trazodon (ohne Zopiclon, weil da was schief gelaufen war) - und ich hatte eine weitere richtig schlechte Nacht und heute einen Karenztag genommen, weil auch meine Wahrnehmung echt komisch ist. Viele Patienten hatten berichtet, dass sie das Trazodon genommen haben und sich kurze Zeit später hinlegen mussten. Das ist leider bei mir nicht der Fall. Da ich schon so viele sedierende Medikamente ausprobiert habe, denke ich manchmal, dass mit meinem Körper was nicht stimmt. Es hilft quasi nur Zopiclon. Biochemisch liefert ChatGPT natürlich eine Erklärung
LG Senif
Re: 2h Job / halbtags / Studium
lange nicht mehr geschrieben. Winterkind, wie geht es Dir ? Liest du noch mit ? Der November zeigt sich derzeit ja von seiner sonnigen Seite, da brauchst du die Tageslichtlampe noch nicht so.
Ich habe wieder viel erlebt, was die Kieferhöhle angeht. Mein HNO hat auf meine Anfragen bezüglich einer Überweisung in die Uniklinik nicht reagiert, dadurch hab ich den Pflegedienst eingeschaltet, der sich darum gekümmert hat. Dann hab ich die Überweisung abgeholt und es ging natürlich nicht ohne Theater ab. Er meinte ziemlich angefressen, er gibt mir auch eine Überweisung zum Psychiater - es war mir egal, ich wollte nur die Überweisung in die Uniklinik. Er schrieb drauf, mit Schmerzbehandlung - obwohl ich mehrmals schon sagte, dass das nicht das Hauptproblem ist und er meinte, ja, warum haben Sie sich dann 2 Zähne ziehen lassen und hat es trotzdem drauf geschrieben.
Ich hatte mir über die Hausärztin ein CT aufschreiben lassen mit Kontrastmittel. Das Kontrastmittel wurde verweigert (obwohl meine Werte dafür ok waren), nicht notwendig und außerdem kommt das von der Hausärztin, ob ich denn schon mal beim HNO war
Nun gut, heute kam der Bericht - es gibt bereits Knochenveränderungen und eine Verdickung des Knochens und es hat sich Weichteilsubstrat hinten gebildet. Nächste Woche bin ich in der Uniklinik und kann das mitnehmen. Das muss jetzt ernst genommen werden. Ich hoffe, die sind unvoreingenommen, weil mein HNO (Ignorant) hat dort schon mal vorsorglich angerufen
Re: 2h Job / halbtags / Studium
Es ist mir mittlerweile auch egal, wie mein Leidensdruck von außen bewertet wird. Jemand mit enormen Leidensdruck geht immer wieder zum Arzt und auch zu anderen, wenn er kein Gehör findet. Das wird am Ende für alle teurer und ist nicht die Schuld des Patienten. Ich glaube auch nicht, dass die meisten Menschen zum Arzt gehen, weil sie einen Schnupfen haben und nichts Besseres zu tun haben, als in Wartezimmern rum zu sitzen.
Ich denke, das Problem ist ein anderes.
Letzten Endes ist es seit fast 2 Jahren prekär, und wenn dort keine Lösung gefunden wird, kann ich auf Dauer meinen Job knicken. Das wiederum schadet der Wirtschaft und damit den Einnahmen des Staates und der Sozialversicherungen. Und die Anzahl der Krankentage in D hat auch damit zu tun. Die Erschöpfung aufgrund des Schlafmangels wegen einer körperlichen Sache kann man auch nicht weg therapieren.
Die Frau meines Cousins ist schwer chronisch krank und sie ist gut angebunden - besser als andere. Auch sie hat über meinen Fall nur den Kopf geschüttelt.
Ich bekomme jetzt auch Hilfe von anderer Seite, wieder etwas was für alle teurer wird. Warum ? Weil mein Leidensdruck verbagatellisiert wurde und es den Ärzten, die ich im Laufe der Zeit getroffen habe, schlicht egal war bzw. keine Augenhöhe mit mir möglich war (außer bei der Hausärztin, aber die Überweisungen werden auch nicht mehr richtig ernst genommen, selbst mit Dringlichkeitscodes). Ich bin da mittlerweile auch stoischer geworden - dann geh ich eben 10 mal zum Arzt, wenn eigentlich 2 mal gereicht hätte, unter der Voraussetzung des nötigen Erkennens des Ernstes der Lage, weil die Folgen dann gravierend sind - von Schlafmittel, über Erschöpfung bis hin zur Arbeitsunfähigkeit.
Ich bin natürlich jetzt wieder voller Hoffnung, dass es eine Behandlung für mich gibt und in der Uniklinik eigentlich an der richtigen Stelle. Aber es ist ein Kampf dort hin zu kommen. Hausarztüberweisungen werden nicht mehr akzeptiert, und wenn Fachärzte das falsch bewerten, bekommt man auch keine Überweisung dort hin. Sie selbst tun aber auch nichts und sagen, ja ich kann ihnen nicht helfen, es ist psychisch (obwohl es objektive Befunde dazu gab)
Ich bin wirklich leistungsbereit - aber solche Geschichten verstärken bei mir den Wunsch, das Land zu verlassen.
Ich denke, das Problem ist ein anderes.
Letzten Endes ist es seit fast 2 Jahren prekär, und wenn dort keine Lösung gefunden wird, kann ich auf Dauer meinen Job knicken. Das wiederum schadet der Wirtschaft und damit den Einnahmen des Staates und der Sozialversicherungen. Und die Anzahl der Krankentage in D hat auch damit zu tun. Die Erschöpfung aufgrund des Schlafmangels wegen einer körperlichen Sache kann man auch nicht weg therapieren.
Die Frau meines Cousins ist schwer chronisch krank und sie ist gut angebunden - besser als andere. Auch sie hat über meinen Fall nur den Kopf geschüttelt.
Ich bekomme jetzt auch Hilfe von anderer Seite, wieder etwas was für alle teurer wird. Warum ? Weil mein Leidensdruck verbagatellisiert wurde und es den Ärzten, die ich im Laufe der Zeit getroffen habe, schlicht egal war bzw. keine Augenhöhe mit mir möglich war (außer bei der Hausärztin, aber die Überweisungen werden auch nicht mehr richtig ernst genommen, selbst mit Dringlichkeitscodes). Ich bin da mittlerweile auch stoischer geworden - dann geh ich eben 10 mal zum Arzt, wenn eigentlich 2 mal gereicht hätte, unter der Voraussetzung des nötigen Erkennens des Ernstes der Lage, weil die Folgen dann gravierend sind - von Schlafmittel, über Erschöpfung bis hin zur Arbeitsunfähigkeit.
Ich bin natürlich jetzt wieder voller Hoffnung, dass es eine Behandlung für mich gibt und in der Uniklinik eigentlich an der richtigen Stelle. Aber es ist ein Kampf dort hin zu kommen. Hausarztüberweisungen werden nicht mehr akzeptiert, und wenn Fachärzte das falsch bewerten, bekommt man auch keine Überweisung dort hin. Sie selbst tun aber auch nichts und sagen, ja ich kann ihnen nicht helfen, es ist psychisch (obwohl es objektive Befunde dazu gab)
Ich bin wirklich leistungsbereit - aber solche Geschichten verstärken bei mir den Wunsch, das Land zu verlassen.
Re: 2h Job / halbtags / Studium
Hej Senif,
das klingt echt anstrengend und tut mir sehr leid für dich, dass du so hart kämpfen musst um ärztliche Behandlung. Ich hoffe, in der Uniklinik gibt's Erleichterung und gute Behandlung.
Liebe Grüße
Anna
das klingt echt anstrengend und tut mir sehr leid für dich, dass du so hart kämpfen musst um ärztliche Behandlung. Ich hoffe, in der Uniklinik gibt's Erleichterung und gute Behandlung.
Liebe Grüße
Anna
Re: 2h Job / halbtags / Studium
Hallo Anna
,
ja die Hoffnung habe ich auch. Allerdings macht es mir ein ungutes Gefühl, dass mein HNO dort schon angerufen hat und ich ein bisschen Zweifel habe, dass die unvoreingenommen an die Sache ran gehen. Auf der anderen Seite bin ich im Mai ja dort operiert worden, das heißt, die sind mit meinem Fall eigentlich vertraut. Ist natürlich auch bitter, wenn rauskommt, dass die Zahngeschichten vielleicht eine Folge waren bzw. sich das gegenseitig verstärkt hat. Aber mit dem Wissen hätte man die Zähne vielleicht retten können. Aber es ist müßig darüber nachzudenken, es ist vorbei und nicht mehr änderbar. Das Ziehen der Zähne war pure Verzweiflung.
Aber die Überweisung ist ja auch falsch ausgefüllt, das muss ich dann auch erstmal dort richtig stellen. Aber ich denke, der CT Befund ist auf meiner Seite. Ich werde jetzt am Wochenende den Symptomverlauf nochmal schriftlich dokumentieren und dann mitnehmen. Letzten Endes keimt gerade wieder Hoffnung bei mir auf. Die Frage ist dann nur, bekommt man es in den Griff auch mit Knochenstrukturveränderungen und die große Frage, wann ?
Ich möchte ja gern weiter arbeiten, aber diese 2 Jahre in diesem Zustand hätte auch einen sonst gesunden Menschen aus der Bahn geworfen.
Meine therapeutischen Gespräche hatte ich vorerst auf Eis gelegt, weil man es eben nicht wegtherapieren kann, wenn der Körper es nicht zulässt. Und ich Druck oder weitere Fehleinschätzungen gerade nicht gebrauchen kann. Das ist Selbstschutz. Ich brauche gerade was anderes - nämlich Behandlung der eigentlichen Ursache.
LG Senif
ja die Hoffnung habe ich auch. Allerdings macht es mir ein ungutes Gefühl, dass mein HNO dort schon angerufen hat und ich ein bisschen Zweifel habe, dass die unvoreingenommen an die Sache ran gehen. Auf der anderen Seite bin ich im Mai ja dort operiert worden, das heißt, die sind mit meinem Fall eigentlich vertraut. Ist natürlich auch bitter, wenn rauskommt, dass die Zahngeschichten vielleicht eine Folge waren bzw. sich das gegenseitig verstärkt hat. Aber mit dem Wissen hätte man die Zähne vielleicht retten können. Aber es ist müßig darüber nachzudenken, es ist vorbei und nicht mehr änderbar. Das Ziehen der Zähne war pure Verzweiflung.
Aber die Überweisung ist ja auch falsch ausgefüllt, das muss ich dann auch erstmal dort richtig stellen. Aber ich denke, der CT Befund ist auf meiner Seite. Ich werde jetzt am Wochenende den Symptomverlauf nochmal schriftlich dokumentieren und dann mitnehmen. Letzten Endes keimt gerade wieder Hoffnung bei mir auf. Die Frage ist dann nur, bekommt man es in den Griff auch mit Knochenstrukturveränderungen und die große Frage, wann ?
Ich möchte ja gern weiter arbeiten, aber diese 2 Jahre in diesem Zustand hätte auch einen sonst gesunden Menschen aus der Bahn geworfen.
Meine therapeutischen Gespräche hatte ich vorerst auf Eis gelegt, weil man es eben nicht wegtherapieren kann, wenn der Körper es nicht zulässt. Und ich Druck oder weitere Fehleinschätzungen gerade nicht gebrauchen kann. Das ist Selbstschutz. Ich brauche gerade was anderes - nämlich Behandlung der eigentlichen Ursache.
LG Senif