Angehöriger Depressiver Phase

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Sibbi123
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Registriert: 6. Aug 2019, 10:12

Angehöriger Depressiver Phase

Beitrag von Sibbi123 »

Hallo zusammen,

vielleicht könnt ihr mir helfen, wie ich mich verhalten kann und soll.

Ich bin gut befreundet mit einer Person, die die letzte Zeit und auch die letzten Monate depressive Züge gezeigt hat. Eigentlich geht das schon seit mehreren Monaten. Mal mehr und mal weniger.

Sie hat sich Samstag an mich gewendet und gesagt "Schon mehr als 4 Wochen kann ich mich nicht konzentrieren und zu nichts motivieren, ich brauche jemand der mir dabei hilft, kannst du das machen?"

Dann sind wir einige Themen durchgegangen und ich habe ihr einen Plan gemacht. Es war bei ihr so, dass Sie Sachen für die Arbeit vorbereiten musste, seit langem nicht mehr aufgeräumt hat, nicht gespült hat usw. Nach meiner Anleitung und Zuspruch und Motivation "Du machst das von der Zeit und das danach und später können wir uns wieder normal ablenken".

Das hat super geklappt. Sie konnte sich motivieren, hat alles oben genannte erledigt und mir dann am Montag sogar gesagt, dass Sie eine der wenigen war, die die Aufgaben der Arbeit erledigt hat usw.

Am Dienstag hatten wir weiterhin regelmäßigen Kontakt, wir haben abends nach ihrer Arbeit noch einen Film geschaut und sie war gut drauf.

Ab Mittwoch ist für mich etwas seltsames passiert, der Kontakt wurde weniger - Nicht schlimm für mich, aber ich bin ein Mensch der sich Gedanken macht. Sie hat dann abends noch ein Buch lesen können und hat mir gestern erzählt wie glücklich sie gerade ist, da Sie sich sogar konzentrieren kann ein paar Seiten in einem Buch zu lesen. Und natürlich kann Sie sich perfekt auf die Arbeit konzentrieren, die auch stressig ist.

Ich für mich habe jetzt den Gedanken getroffen, dass ich Sie erstmal in Ruhe lasse da ihr Alltag sicher stressig ist.

Ich mache mir dennoch sorgen, da das ganze so schnell von "Ich kann gar nichts" zu "Ich bin derzeit super glücklich" übergeschwappt ist. Konzentriert Sie sich vielleicht gerade wirklich extrem diese Positivität im Leben aufrecht zu erhalten? Sollte ich irgendwas machen oder sie einfach auf Abstand lassen?

Ich hatte das Gefühl und Sie hat mir auch gesagt, dass ich derzeit ihre größte Hilfe und ihr größter Support bin.

Ich wünsche ihr das sie wirklich glücklich ist, aber ich zweifel dran.

Danke für eure Meinung

PS: Sie hat gestern in Ihre Instastory ein Meme gepackt mit "Wenn du wartest dass die Depression aufhörtst damit du wieder manisch bist, damit du produktiv bist" - Das ist natürlich nicht diagnostiziert, könnte aber auf ihre derzeite Gefühle und Stimmung hinweisen
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